Eine Geschichte über einen Kampf und die verlorenen Freiheit.
Der alte Kirchhof in Langwarden stellt sich als eine mit Bäumen und Gras bewachsene Anhöhe dar. Was sich dem Besucher nicht erschließt, ist dessen kulturhistorische Bedeutung. Unter ihm sind die Gebeine hunderter Friesen begraben, die 1514 bei der Schlacht in der Langwarder Burmeide starben, als sie nach dem Motto „Lever doodt as Sklav!“ ihre Freiheit verteidigten. Am Boden liegende Stahlsilhouetten wurden auf dem Hügel angeordnet, um die Gefallenen zu symbolisieren. Besucher, die dieser „Menschenspur“ folgen, setzen eine im Verborgenen liegende Klanginstallation in Gang. Der so erzeugte optische und akustische „Erlebnisraum“ animiert die Besucher, sich des Ortes und seiner Historie gewahr zu werden. So kann auf künstlerisch innovative und individuelle Art ein Stück Regionalgeschichte erlebt werden.